Über uns

Über uns

Selbstdarstellung des Vereins Afrika Yetu e. V.

Afrika Yetu e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der am 5. April 2008

 gegründet würde.

Er ist eine Initiative für Entwicklung, 

Kultur, Bildung und Integration.

Vereinssitz ist in der Storkowerstraße 140,

 10407 Berlin im Bezirk Prenzlauer Berg

Der Verein besteht aus 20 ehrenamtlichen Mitgliedern, zwei ehrenamtlichen Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Von den Mitgliedern sind 15 aktiv in der Vereinsarbeit tätig. Der Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, eine Brücke zwischen Afrika und Europa zu schaffen. Mit dieser Brücke wollen wir als Verein dazu beitragen, das Verständnis und die Toleranz für die kulturelle Differenz zu fördern und das Wissen über die jeweilige Kultur zu vermitteln. Zur Erfüllung dieses Vereinszwecks streben wir die Entwicklung von Netzwerken und Kooperationen mit Institutionen, Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene an. Zielgruppen sind alle Bevölkerungsgruppen insbesondere Kinder, Jugendliche und Frauen.

Der Verein bietet in seinen Räumen in der Storkowerstraße Kurse für Tanz, Bewegungsarbeit und Trommeln an. Die Kurse werden für Erwachsene, Jugendliche und Kinder aus allen Kulturkreisen angeboten und sind zur Förderung der Kreativität, Selbstbewusstsein und Körpergefühl durch die Arbeit mit Stimme, Musik und Bewegung ausgerichtet.

Wir haben uns weiterhin zur Aufgabe gestellt, Projekte zu initiieren und zu fördern, die benachteiligten Bevölkerungsgruppen in Afrika zugute kommen. Die Entwicklungshilfe soll in Form der Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.

Unsere erste Initiative im Rahmen der Entwicklungsarbeit ist das Projekt "Eine Zukunft für Quimbango" in Angola. Das Projektvorhaben umfasst den Wiederaufbau des Dorfes Quimbango mit seiner Infrastruktur und insbesondere die Belebung und Förderung der landwirtschaftlichen Nutzung. Für dieses Entwicklungsprojekt möchte der Verein die finanziellen Mittel beschaffen. Langfristig soll im Rahmen dieses Vorhabens ein globales Austauschprogramm entwickelt werden. Mit diesem Programm wollen wir Freiwilligenarbeit, Schulpartnerschaften, Studienpraktika, Kulturaustausch und andere Aktivitäten initiieren und fördern. Ein weiteres Anliegen ist für uns in diesem Zusammenhang afro-deutschen Kindern, die in Europa aufgewachsen sind, ihre afrikanischen Wurzeln näher zu bringen.

Der Verein finanziert sich selbst über Kurseinnahmen, Vermietung der Vereinsräume für private und kulturelle Veranstaltungen und über Spenden. Er erhält keine Mittel aus Zuwendungen von öffentlichen Haushalten.

Joaquim Francisco João

Gründer des Vereins AFRIKA YETU e. V.

Vereinsvorsitzender, Projektleiter, Tanzlehrer und Deejay seid dem Jahr 2000

Er unterrichtet Kizomba und Semba traditionell, wie auch Salsa und Bachata


Satzung des Verein

Satzung

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und heißt dann
    "Afrika Yetu e. V."
    Initiative für Entwicklung, Kultur, Bildung und Integration.
    Er hat seinen Sitz in Berlin.
  2. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung von 1977 (§§ 58 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung.
  2. Die Tätigkeit des Vereins ist politisch, konfessionell und ideologisch ungebunden.
  3. Zweck des Vereins ist die Schaffung einer "Brücke" für die Förderung der Entwicklungszusammenarbeit und der Förderung der Kunst und des Kulturaustauschs zwischen Afrika und Europa. Der Verein will mit dieser Brücke dazu beitragen, das Verständnis und die Toleranz für kulturelle Differenz zu fördern und das Wissen über die jeweilige Kultur zu vermitteln. Zur Erfüllung des Zweckes strebt der Verein die Entwicklung von Netzwerken und Kooperationen mit Institutionen, Initiativen auf nationaler und internationaler Ebene an. Zielgruppen sind alle Bevölkerungsschichten, insbesondere Kinder, Jugendliche und Frauen.
  4. Der Verein fördert Projekte im Rahmen der Hilfe für notleidende Bevölkerungsgruppen in Afrika. Dazu zählt insbesondere die Förderung des Bildungs- und Gesundheitswesen und der landwirtschaftlichen Entwicklung, sowie die Hilfe bei der Wiederbesiedlung von Dorfgemeinschaften und die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten für benachteiligte Bevölkerungsschichten.
    Projektvorhaben sind im Einzelnen:
    • die Förderung des Wiederaufbaus der verlassenen Häuser
    • die Förderung des Aus- und Wiederaufbau der allgemeinen Infrastruktur, d. h. Straßenbau, Versorgung mit Wasser, Energien (insbesondere Solarenergie und erneuerbarer Energien)
    • die Förderung der Errichtung von Schulen, Werkstätten und Gesundheitszentren
    • die Förderung des Wiederaufbaus und Ausbaus der ökologischen landwirtschaftlichen Nutzung unter Berücksichtigung von Natur- und Umweltschutzes
    • des Aufbaues eines Begegnungszentrum zur Förderung des Kulturaustausches und der Entwicklungszusammenarbeit
    • die Entwicklung von Schulpartnerschaften zur Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedanken

    Diese Entwicklungshilfe soll im Rahmen der Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden.
  5. Der Verein hat weiterhin zum Ziel die Integration, Akzeptanz, Solidarität und Kooperation zwischen Kindern und Jugendlichen aus Deutschland und Afrika, die in der deutschen Gesellschaft leben, zu fördern.
  6. Der Verein möchte mit dieser Initiative der Emigration aus wirtschaftlicher Not entgegenwirken.
  7. Der Verein unterstützt die Suche von afro - deutschen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nach Familienangehörigen in Afrika.

§ 3 Selbstlosigkeit/Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder des Vereins dürfen keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen bzw. Aufwandsentschädigungen begünstigt werden.
  4. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede volljährige natürliche oder juristische Person werden, die die Ziele des Vereins unterstützt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fördermitglied zu werden.
  2. Die Aufnahme in den Verein erfolgt auf schriftlichen Antrag durch den geschäftsführenden Vorstand.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Ausstritt, Ausschluss, Tod oder durch Auflösung des Vereins. Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden.
  4. Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitgliedes beschließen.
  5. Der Verein bietet die Möglichkeit der Fördermitgliedschaft. Die Fördermitgliedschaft hat den Sinn einer ideellen und finanziellen Förderung der Vereinsziele. Fördermitglieder haben bei den Mitgliederversammlungen kein Stimmrecht, sonst gelten die Bestimmungen wie bei stimmberechtigten Mitgliedern.

§ 5 Mitgliedsbeitrag

  1. Die Vereinsmitglieder sind nicht verpflichtet Mitgliedsbeiträge zu bezahlen. Die Beiträge beruhen auf Spendenbasis.

§ 6 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind
    1. die Mitgliederversammlung
    2. der Vorstand
    3. die Geschäftsführung

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Beschlussorgan des Vereins. Jedes Mitglied hat eine Stimme, ausgenommen sind juristische Personen und Fördermitglieder.
  2. Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Vorbereitung, Einladung und Leitung der Mitgliederversammlung. Der Vorstand lädt schriftlich per Brief oder E-Mail unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen mindestens einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ein. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen und mindestens 3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Geschäftsführenden Vorstand zu protokollieren. Sie sind für Vereinsmitglieder und Vorstand bindend.
  4. Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszweckes sowie die Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, werden behandelt wie nicht erschienene.
  5. Aufgaben der Mitgliederversammlung:
  6. a) Entlastung des alten und Wahl eines neuen Vorstandes
    b) Entgegennahme das Rechenschaftsberichtes des Vorstandes
    c) Verabschiedung des vom Vorstand vorgelegten Haushaltsplanes
    d) Beschlussfassung über den Vereinshaushalt, Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks, sowie Auflösung des Vereins
    e) Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages
    f) Bestimmung der Anzahl und Wahl der Revisoren

§ 8 Vorstand und Geschäftsführung

  1. Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden und bis zu 5 Beisitzern. 1. und 2. Vorsitzender sind jeweils allein "Vertretungsberechtigte Geschäftsführende Vorstände" im Sinne des § 26 BGB. Der Vorstand wird für 3 Jahre gewählt.
  2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Vorstandsmitglieder dürfen für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten.
  3. Der Vorstand tritt bei Bedarf zusammen. Er ist beschlussfähig, wenn ein geschäftsführender Vorstand und mindestens ein weiteres Mitglied des Vorstandes anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Beschlüsse des Vorstandes werden protokolliert und von mindestens einem geschäftsführendem Vorstand abgezeichnet.
  4. Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
  5. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer berufen. Der Geschäftsführer kann Mitglied des Vorstandes sein. Er regelt die täglichen Geschäfte des Vereins im Rahmen seiner Kompetenzen und ist an Entscheidungen des Vorstandes zu beteiligen. Geschäftsführender Vorstand und Geschäftsführer stellen die haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter ein.
    Der Vorstand gibt sich bei Bedarf eine Geschäftsordnung.
  6. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

§ 9 Einrichtungen des Vereins

  1. Der Geschäftsführende Vorstand kann bei Bedarf weitere Einrichtungen und Zweckbetriebe gründen. Dazu gehören z.B.: Einrichtung einer Geschäftsstelle, Einberufung eines Beirates, Bildung von Arbeitskreisen oder Niederlassung einer Auslandsvertretung. Auch die Entscheidung über die Mitgliedschaft in einem Dachverband oder das Eingehen von Zweckbündnissen und Arbeitsgemeinschaften ist Sache des Geschäftsführenden Vorstandes.

§ 10 Inkrafttreten

  1. Diese Satzung wurde am 05.04.2008 von der Gründungsversammlung verabschiedet. Sie tritt mit dem Tage ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

§ 11 Auflösung / Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks

  1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den afrikanischen Kulturverein Palanca e. V., Coppistrße 1-3, 16227 Eberswalde, der das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte, gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Berlin, den 05.04.2008

Joaquim Francisco Joao
1. Vorsitzender
Ursula Djiba-Carmanns
2. Vorsitzende